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Reservisten für Krankenhäuser gesucht

(2020) Die Bundeswehr sucht Reservistinnen und Reservisten aus dem Sanitätsdienst für die personelle Verstärkung. Gesucht werden ausgebildete Fachkräfte die kurzfristig die Bundeswehrkrankenhäuser verstärken können.

Das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr sucht ab sofort Reservistinnen und Reservisten aus dem Sanitätsdienst für die Verstärkung von stationären Gesundheitseinrichtungen. Hierbei geht es um den Einsatz in den Bundeswehrkrankenhäusern in Koblenz, Hamburg, Berlin, Ulm und Westerstede.

Das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede mit seinen rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet Seite an Seite mit der Ammerland-Klinik unter dem Dach des Klinikzentrums Westerstede eng zusammen.

Hintergrund ist auch das Coronavirus. Die Bundeswehr stellt sich darauf ein, dass augrund der Schulschließungen Mitarbeiter ihre Kinder betreuen oder ausfallen. 

Gesucht sind Personen, die kurzfristig verfügbar sind und eine Ausbildung in folgenden Bereichen haben:

  • Pflegefachkraft Intensivpflege,
  • Krankenpflege,
  • Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin,
  • Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in,
  • Pharmazeutisch-technische Assistent und Assistentin

Mehr Informationen:
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/sanitaetsdienst/aktuelles-im-sanitaetsdienst/reservisten-bundeswehrkrankenhaeuser-gesucht–222704


Deine Feuerwehr braucht Dich

Emsland / Leer -Ein aufrüttelnder Clip, der sich mit der Eventualität befasst, was eigentlich wäre, wenn zu wenige Bürgerinnen und Bürger „Ja zur Feuerwehr“ sagen.

Die Freiwilligen Feuerwehren an der Ems brauchen Verstärkung. Ein freier Platz im Einsatzfahrzeug könnte durch Dich besetzt werden. Mehr Infos hier:
www.feuerwehr.niedersachsen.de


Elektronik vor Blitzschäden schützen

Rückt das Gewitter dem Haus näher, kann ein Blitzschlag im heimischen Stromnetz zu einer Überspannung führen. Bei einem Blitz kann eine Stromstärke von 20.000 Ampere entladen. Manch ein Gerät zu Hause überlebt diesen Schlag nicht. Wie schützt man sich zu Hause?
 

Fenster geschlossen halten, denn auch durch ein gekipptes Fenster könnte ein Blitz einschlagen. Daher sollten Sie auch nicht bei Gewitter und offenem Fenster duschen oder baden.

Stecker ziehen: Das ist der einfachste und effektivste Schutz. Beim Fernseher sollte auch an das Antennenkabel gedacht werden. Bei einem PC sollte auch das Netzwerkkabel gezogen werden. Ziehen Sie auch die Telefonstecker aus der Telefondose.

Blitzschäden vorbeugen

Das Zuhause lässt sich auch durch äußere und innere Sicherungen gegen Blitze schützen. Von außen ist hierzu eine Blitzschutzanlage – der Blitzableiter – ideal. Der Blitzableiter führt die Spannung vom Dach bis ins Erdreich und verhindert so den Einschlag ins Haus. Allerdings müssen für diese Sicherheit auch rund 3.000 Euro investiert werden.

Auch im Haus kann ein Überspannungsschutz vor Schäden schützen. Mit Sicherungen im Hausverteiler, den Unterverteilern und an einzelnen Steckdosen lassen sich Schäden vermeiden. Die Kosten für eine innere Blitzschutzanlage liegen bei einem Einfamilienhaus zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Foto von Eric Ward on Unsplash


Kriminalprävention jetzt auch bei Facebook

Leer/Emden – Die Polizeiinspektion Leer/Emden hat ihr Social Media-Profil um einen weiteren Baustein erweitert: Seit 2017 steht die Beauftragte für Kriminalprävention, Svenia Temmen, mit einem eigenen Facebook-Account in direktem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Unter “POKin Svenia Temmen / Polizei Leer – Prävention” informiert die Polizeioberkommissarin über verschiedene Themen der Kriminalprävention und entsprechende Veranstaltungen im Inspektionsbereich. Außerdem hält sie ihre Follower über die Ostfriesische Senioren Sicherheitsinitiative auf dem Laufenden und berichtet aus ihrem Arbeitsleben.

“Für mich ist Facebook ein toller und unkomplizierter Weg, um Interessierte direkt mit meinen Themen zu erreichen und darüber ins Gespräch zu kommen. Auch wenn soziale Medien den persönlichen Kontakt natürlich nicht ersetzen, hoffe ich, mit praktischen Tipps, Anregungen und Warnungen auf Facebook den Alltag ein bisschen sicherer machen zu können.”

Der Facebook-Account von Svenia Temmen ist bereits der dritte der Polizeiinspektion Leer/Emden. Neben der Dienststellenpräsenz “Polizei Leer / Emden” nutzt auch der Dienststellenleiter “Johannes Lind / Polizei Leer / Emden” aktiv die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke und ist bei Facebook und Twitter vertreten.


Warnung: Falsche Energieberater unterwegs

Haustürgeschäfte, etwa untergeschobene Energielieferverträge, sind seit Jahren ein Problem. Jetzt versucht ein Energievermittler sogar, ganze Heizungsanlagen an der Haustür oder bei Verkaufsveranstaltungen zu veräußern.

Die angeblichen Berater verlangen für ihre Leistungen bis zu 30.000 Euro. Meist überblicken die Verbraucher gar nicht, was sie unterschreiben – der finanzielle Schaden ist immens. Der Marktwächter Energie für Niedersachsen warnt davor, Verträge ungeprüft abzuschließen.

In Niedersachsen häufen sich Beschwerden über angebliche Energieberater. An der Haustür oder bei privaten Verkaufsveranstaltungen bieten sie komplette Heizungsanlagen inklusive KfW-Förderung an. „Fachkenntnisse können sie in der Regel nicht nachweisen. Meist handelt es sich um angelernte Hausfrauen, die eine Art Verkaufsparty bei Verbrauchern organisieren“, erklärt Tiana Preuschoff, Energierechtsexpertin im Projekt Marktwächter Energie der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Mit kurzen, handschriftlich erstellten Wirtschaftlichkeitsrechnungen machen sie Hausbesitzern dann glaubhaft, es lasse sich innerhalb kurzer Zeit eine große Summe an Heizkosten sparen“, so Preuschoff.

Bei Prüfung der Unterlagen werde die mangelnde Qualität dann schnell deutlich. So lägen der Berechnung nicht die tatsächlichen Kosten einer neuen Heizung zu Grunde, sondern das vorhandene Budget des Verbrauchers. „Davon unabhängig werden große Versprechungen gemacht, obwohl die Amortisation oft Jahrzehnte dauert“, warnt die Rechtexpertin. Und auch die Vertragsgestaltung sei fragwürdig. Angeboten werde etwa der Einbau eines Mikro-KWK-Systems, inklusive Demontage und Entsorgung des Altgerätes sowie Erstellen von Förderanträgen. Die Kosten belaufen sich auf bis zu 30.000 Euro, vertraglich wird ein Abschlag von 15.000 Euro vereinbart. „Auf die vereinbarten Leistungen warten Kunden oft vergebens – während die Fristen für die KfW-Förderung verstreichen“, so Preuschoff. Am Ende bleibt der Kunde auf dem Schaden sitzen.

„Wir können Verbraucher nur eindringlich davor warnen, Verträge auf diese Art abzuschließen. Wer eine solche Investition plant, sollte sich unbedingt von Fachleuten beraten lassen“, sagt die Rechtsexpertin. Auch sollte sich niemand unter Druck setzen lassen: „Seriöse Anbieter werden Kunden immer Zeit einräumen, Verträge in Ruhe zu prüfen oder Vergleichsangebote einzuholen.“

Informationen zum Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften unter:
www.marktwaechter-energie.de/aerger-mit-energieversorgern/haustuergeschaefte/
https://cbenergie.de/hilfe

Über den Marktwächter Energie

Der Marktwächter Energie ist ein Projekt der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Ziel ist es, problematische Entwicklungen auf dem Energiemarkt frühzeitig zu erkennen und an Politik, Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden weiterzugeben. Dafür werden Beschwerden über Strom- und Gasanbieter systematisch ausgewertet. Auch geht der Marktwächter juristisch gegen unseriöse Geschäftspraktiken vor. Das Projekt wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.


Was tun bei Gasgeruch

Erdgas riecht durch einen beigemischten Duftstoff sehr intensiv faulig. Nehmen Sie Gasgeruch wahr, bleiben Sie ruhig und beachten Sie die folgenden Punkte:

 

Keine Flammen, keine Funken!

Riecht es nach Gas, ist offenes Feuer tabu. Also Zigaretten aus, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen! Auch an elektrischen Geräten können Funken entstehen. Deshalb: Licht- und Geräteschalter nicht mehr betätigen, keine Stecker aus der Steckdose ziehen. Und kein Telefon oder Handy im Haus benutzen!

Fenster auf!

Frische Luft senkt die Gaskonzentration im Raum. Wenn möglich, Türen und Fenster weit öffnen, für Durchzug sorgen. Wichtig: Auf keinen Fall die Dunstabzugshaube oder einen Ventilator einschalten – Funkenbildung!

Gashahn zu!

Schließen Sie die Absperreinrichtungen der Gasleitungen.

Mitbewohner warnen!

Warnen Sie Ihre Mitbewohner (Wichtig: klopfen, nicht klingeln!) und verlassen Sie so schnell wie möglich das Haus.

Netzbetreiber anrufen – von außerhalb des Hauses!

Der Bereitschaftsdienst Ihres örtlichen Gasnetzbetreibers ist rund um die Uhr für Sie erreichbar und schnell zur Stelle. Im Notfall wählen Sie den Notruf: 112. Wichtig: Beim Telefon können Funken entstehen. Also nur von außerhalb anrufen!

Weitere Informationen zur Sicherheit & Umwelt: www.dvgw.de/gas