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Hilfe & Verbraucherschutz bei Erdgas- u. Stromverträgen

Leider berichten uns unsere Kunden verstärkt von aggressiver Werbung um Erdgas- u. Stromverträge. Dabei versuchen mitunter unseriöse Vertreter oder unerwünschte Anrufer auch Verträge unterzuschieben. Prüfen Sie daher bitte Angebote genau, bevor Sie diese unterschreiben oder telefonisch bestellen. Sollten Sie dennoch einmal versehentlich einen Vertrag an der Haustür oder am Telefon abgeschlossen haben, können Sie diesen innerhalb von 2 Wochen ohne Begründung widerrufen. Hier finden Sie dazu ein Muster.

Wichtig: Die CB Energie ruft keine Verbraucher unaufgefordert an oder überrascht Sie an der Haustür. Es gab jedoch bereits Fälle, in denen dies behauptet wurde. Dies sind Betrugsfälle, in denen man sich so Ihre Daten zu Gas oder Strom erschleichen will! Bitte melden Sie uns solchen Fälle unter der Rufnummer: 0491 96 06 63-08.

Warnungen & Tipps

Haustürgeschäfte Anker

Einzelne Vertreter oder auch ganze Kolonnen versuchen in Privathäusern an die Unterschriften auf Energieverträgen zu kommen. Wichtig ist, dass Sie in diesen Fällen wissen mit wem Sie sprechen und die angebotenen Verträge gut prüfen.

Für welche Firma arbeitet Ihr Ansprechpartner? Lassen Sie sich die Kontaktdaten geben. Im Zweifel rufen Sie bei der Firma an und klären ob der Besucher Sie tatsächlich in deren Namen besucht.

Welcher Energieversorger steckt hinter den Angeboten? Lassen Sie sich die Kontaktdaten und Allgemeinen Geschäftsbedingungen geben. Im Zweifel rufen Sie bei dem Versorger an und klären Sie ob das Angebot tatsächlich von ihm stammt.

Prüfen Sie die Angebote unbedingt nach dem Besuch in Ruhe und unterschreiben Sie nichts voreilig. Sollten Sie dennoch einmal versehentlich einen Vertrag an der Haustür abgeschlossen haben, können Sie diesen innerhalb von 2 Wochen ohne Begründung widerrufen. Hier finden Sie dazu ein Muster.

Leeraner Stadtportal: Vorsicht bei Vertreter-Besuchen zu Gas und Strom

Telefongeschäfte Anker

Immer häufiger kommt es zu unerlaubten Werbeanrufen. Aus dem Energiemarkt wissen wir, dass diese Anrufer teilweise außerhalb der EU sitzen und für unsere Justiz kaum zu greifen sind. Kommen solche Anrufe aus Deutschland, können Sie dies jedoch der Bundesnetzagentur melden. Auch ein Hinweis an die Verbraucherzentrale kann weiterhelfen.

Sollten Sie sich von einem Anrufer zu Energieverträgen beraten lassen wollen, klären Sie zu Beginn des Gespräches auf jeden Fall mit wem Sie sprechen und für welchen Energieanbieter man arbeitet.

Für welche Firma arbeitet Ihr Ansprechpartner? Lassen Sie sich die genaue Firmenbezeichnung und Adresse geben. Im Zweifel rufen Sie bei der Firma zurück, um so die Echtheit der Rufnummer zu prüfen. Vielleicht geben Sie den Firmennamen vorher noch in eine Internetsuchmaschine um sich kurz einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen.

Welcher Energieversorger steckt hinter dem Angebot? Lassen Sie sich das Angebot mit vollständigen Kontaktdaten per E-Mail oder Post zusenden. Im Zweifel rufen Sie bei dem Versorger an und klären Sie ob das Angebot tatsächlich von ihm stammt.

Prüfen Sie die Angebote unbedingt in Ruhe und schließen Sie nichts voreilig ab. Eine Bankverbindung oder die Zählernummern braucht der Anrufer nicht für ein Angebot. Seien Sie vorsichtig mit Ihren persönlichen Daten! Sollten Sie dennoch einmal versehentlich einen Vertrag am Telefon abgeschlossen haben, können Sie diesen innerhalb von 2 Wochen ohne Begründung widerrufen. Hier finden Sie dazu ein Muster.

Vollmachten & Datenklau Anker

Immer wieder kommt es vor, dass Verbrauchern eine sogenannte „Maklervollmacht“ untergeschoben wird. Diese wird in dem Glauben unterschrieben, lediglich einen neuen Energieliefervertrag einzugehen. Tatsächlich geht die Vollmacht sehr viel weiter und Sie bevollmächtigen damit einen Dritten Sie gegenüber Energieversorgungsunternehmen zu vertreten. Im Klartext heißt dies, dass man jederzeit neue Gas- und Stromverträge für Sie abschließen kann und auch sonst fast alles rund um Ihre Energieversorgung ohne weitere Rücksprache ändern kann. Diese Vollmacht hat also weitreichende Folgen und ist für einen Anbieterwechsel nicht erforderlich.    

Prüfen Sie daher immer alle Dokumente vor Ihrer Unterschrift genau und hinterfragen Sie Vollmachten. Sollten Ihnen die Konsequenzen einer solchen Vollmacht nicht bewusst gewesen sein, können Sie diese schriftlich widerrufen. Informieren Sie dann am besten auch Ihren Energieversorger, dass die Vollmacht ungültig ist.

Mitunter gab es vor dem Abschluss neuer Verträge aber nicht einmal Angebote eines Versorgers oder Vollmachten an einen Makler. Die nötigen Daten wurden erschlichen und an einen neuen Energieversorger weitergegeben. Dies kann durch dubiose Gewinnspiele auf der Straße oder im Internet geschehen oder auch durch einen Anruf. Die Anrufer geben sich in diesen Fällen als „Ihr“ Energieversorger aus oder behaupten im Namen einer offiziellen Stelle anzurufen. Unter einem Vorwand erfragt man dann persönliche Daten von Ihnen. Seien Sie daher immer vorsichtig im Umgang mit Ihren Daten.